Bis oben hin waren die zwei Autos vollgeladen, mit denen am 9. Dezember der Sozialstand des Ludwigsburger Weihnachtsmarktes angesteuert wurde. Hilfreich ist dabei ein gewisses Talent im Autopack – Tetris. Nachdem Glühweintöpfe, Flammkuchenofen, Waffeleisen und die vielen Guatslestüten souverän vom eingespielten Organisationsteam im Stand untergebracht waren, konnte es losgehen. Leider konnte man nicht gut erkennen, welcher Verein diesmal den Stand betrieb, da unser großes SZL Schild irgendwo in den Tiefen des Kellers vergraben war.
Noch bevor wir geöffnet hatten kam der erste Guatslesgroßkunde, er wartet jedes Jahr auf die leckeren Plätzchen der SZL Mitglieder. Ansonsten ist der Anfang immer etwas zäh, bis die erste Waffel gebacken werden kann, dauert. Da muss man schon aktiv Werbung machen. Um die Mittagszeit wurde es besser und ab 18 Uhr war der Stand mit einer Traube Menschen umlagert, da kamen die Standhelfer kurzzeitig auch etwas ins Rudern. Versprochen, wird nächstes Mal besser. A Propos Helfer: Es ist immer wieder toll, wie schnell sich die Helferliste für den Stand füllt, dieses Jahr kam sogar ein „wie, du hast mich nicht eingetragen?“. Und auch Waffelteig – und Guatslesspender gab es genug.
Abends war wie immer großer Treffpunkt der SZL Mitglieder. Da konnte man sich gemeinsam bei Riesenwaffeln, selbstgemachtem Kinderpunsch, Flammkuchen und Winzerglühwein auf die kommenden Ausfahrten einstimmen. Erfreulich war, dass sowohl der Waffelteig als auch die Flammkuchen und der Kinderpunsch am Ende des Abends weg waren. Glühwein ist noch übrig, aber das war wohl dem Dienstag und dem warmen Wetter geschuldet. Und nachdem am Abend alles wieder in die Autos verstaut war, am Mittwoch die Töpfe und Waffeleisen gereinigt und wieder auf ihrem Platz im SZL Keller verstaut waren, darf sich die Autorin dieser Zeilen zur Ausfahrt in die Dolomiten verabschieden.
Vielen Dank an alle Guatslesspender, Waffelteigzubereiter und Standhelfer und natürlich ein großes Dankeschön an meine beiden Mitstreiter Christoph und Heike, ohne euch würde das nicht so geschmiert laufen.
Wir freuen uns aufs nächste Jahr!
Autor: Jutta Heinle