Informationen
Chronik
1911
- Im Dezember gründen 29 „Ludwigsburger Skiläufer und Freunde des Wintersports" einen Schneeschuhverein zum Anschluss an den Schwäbischen Schneeschuhbund
1919
- In der Ochsenwanger Hütte findet der Verein ein Domizil für organisierte Ausfahrten mit Skikursen
1921
- Umbenennung des Vereins in „Schneeläuferzunft Ludwigsburg"
1923 bis 1927
- Die Zunft verzeichnet 145 Mitgliedern, davon 45 Jugendliche; Gründung einer eigenen Abteilung zur Förderung der Jugend
- Die Ochsenwanger Hütte wird aus Kostengründen aufgegeben
- Die ersten offiziell ausgeschriebenen Vereinsläufe durchgeführt; dabei machen sich die ersten ‚Skilehrer' verdient
- Neben regelmäßigen, zünftigen Ausfahrten wird zur Überbrückung ein sommerliches Sport- und Gymnastikprogramm eingeführt
1931 bis 1938
- Bei der zwanzigjährigen Gründungsfeier weist der Verein beachtliche 250 Mitglieder und mehr als 50 Jugendliche auf
- Der Skilauf manifestiert sich nach Errichtung des ersten Skilifts am Iseler in Oberjoch endgültig als Volkssport
- Trotz politischer Einschnitte führt der Verein Sonntags- und Weihnachtsausfahrten durch
- Die Teilnahme an Ausscheidungen im Enz-Murr-Kreis sowie an Schwäbischen Skimeisterschaften drücken dem Verein ein erfolgreiches Sigel auf
1941
- Das „30jährige" Bestehen des Vereins stand im Schatten des Krieges und endet mit der Einstellung der skisportlichen Betätigung, nachdem das gesamte Skigerät abgeliefert werden musste
1947
- Neubeginn mit bereits 76 Mitgliedern
1948 bis 1950
- Die Wintersaison 1948/49 führte die Jugendlichen zum Kurs nach Isny und die Älteren ins Haus Küren im Walsertal
- Die Zunftführung beschloss die vergangenen Familienabende durch eine Wintereröffnungsfeier abzulösen
- Beachtliche sportliche Erfolge wurden beim Iseler Standardlauf und bei den Schwäbisch alpinen Meisterschaften erzielt
1951
- Das 40jährige Jubiläum wird im Bahnhotel würdig begangen
- Ausrichtung SSV-Jahrestagung in Ludwigsburg. Christel Cranz hält Vortrag und erzählt
1956 bis 1960
- Vereinsmeisterschaften wie z.B. in Jux-Spiegelberg, das Durchführen von Hochtouren und das Erlernen einer neuen Skifahr-Technik forderten die Verantwortlichen des Vereins
- Zeitmessung durch Telefonverbindung zwischen Start und Ziel löst Sichtstart mit synchron laufenden Uhren ab
1961
- Bei der 50-Jahrfeier verabschiedet sich Friedrich Haußer, der als unermüdlicher Skipionier den Verein mitgeprägt hat
1962
- Hugo Lang führt nun die Geschicke des Vereins. Schwerpunkt wird die Ausbildung der Lehrwarte beim Skiverband
1965
- Der Grasskilauf wurde entdeckt. Die Skizünftler waren mit vorne dabei
1966 bis 1968
- Rennläufer finden bei den Verbandsmeisterschaften ihre Herausforderung; die Zunft schafft einen Vereinsbus mit Werbeflächen an
- Mit der wiederholten Durchführung der vier "Skisonntage" werden erstmals kommerzielle Kurse veranstaltet
- Das Haus Missen im Allgäu wird als Ausgangsbasis erkoren und ausgebaut und später langjährig gepachtet
1972
- Die Zunft beteiligt sich erstmalig am Marktplatzfest der Stadt Ludwigsburg
1973
- Ereignis der Jahres: SZL richtet erstes Deutschland-Pokal-Rennen im Grasski in Owen-Teck aus
1974 bis 1975
- Der Grasskisport etabliert sich. Der Übungsbetrieb wird durch einen mobilen Skilift unterstützt. Die Skizunft wird Zentrum für Grasskisport im SSV
1976
- Die Zunft hat einen deutschen Meister im Grasski: Walter Zimmer
- Anmietung einer Wohnung in der Brenzstraße 2 und Einrichtung einer Geschäftsstelle. Diese wurde von Karin Zimmer, Helga Single und Gusti Bildstein ehrenamtlich betreut. Umbauarbeiten zur vielfältigen Nutzung der Räumlichkeiten folgten
1977
- Walter Zimmer wurde zum dritten Mal Europa-Cup-Gesamtsieger im Grasski und und wird vom Wahlgremium der Ludwigsburger Kreiszeitung zum Sportler des Jahres gewählt
1978
- Brigitte Single wird deutsche Meisterin und Europameisterin im Grasski und wird vom Wahlgremium der Ludwigsburger Kreiszeitung zur Sportlerin des Jahres gewählt
- Hugo Lang gibt bei der Hauptversammlung sein Amt als 1. Vorsitzender ab und Jürgen Striffler übernimmt dieses zunächst kommissarisch
- Die Mitgliederkartei und der Beitragseinzug wird auf EDV umgestellt
1979
- Insg. 4 Mitglieder bei der ersten Grasski-Weltmeisterschaft in den U.S.A (Teilnehmer: Brigitte Single, Susanne Braun, Heike Kempter, Peter Bildstein - Mannschaftsführer: Heinz Single - Betreuerin: Helga Single)
- Brigitte Single krönt den Erfolg der Grasski-Damen indem sie Weltmeisterin wird. Vom Wahlgremium der Ludwigsburger Kreiszeitung wird Sie zum zweiten Mal zur Sportlerin des Jahres gewählt
- Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister H.-J. Schäfer finden die ersten stadtoffenen alpinen Vereinsmeisterschaften mit 290 Teilnehmern riesige Resonanz
- Zu nennen ist u.a. Walter Zimmer, ohne dessen Einsatz diese Triumphe wohl nicht möglich gewesen wären
1981
- Brigitte Single erneut deutsche Meisterin im Grasski und zum dritten Mal vom Wahlgremium der Ludwigsburger Kreiszeitung zur Sportlerin des Jahres gewählt
- Die Wohnung in der Brenzstraße, Sitz der Geschäftsstelle wird als Eigentumswohnung erworben
1986
- Im Jubiläumsjahr hat die Zunft 700 Mitglieder, davon 156 Jugendliche
- Als Lehrpersonal standen 3 Übungsleiter Oberstufe, 10 Übungsleiter Grundstufe und 16 Übungsleiteranwärter zur Verfügung
1998
- Tanja Schmid wird deutsche Meisterin im Grasski (Super G)
1999
- Tanja Schmid wird deutsche Meisterin im Grasski (Slalom) und wird vom Wahlgremium der Ludwigsburger Kreiszeitung zur Sportlerin des Jahres gewählt
Quellen: Festschriften „50 Jahre Schneeläuferzunft Ludwigsburg" 1911-1961 und „75 Jahre Schneeläuferzunft Ludwigsburg e.V. 1911-1986"






















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