Die 37. Alpinen Stadtmeisterschaften im Ski und Snowboard

 

Trotz widriger Wetterverhältnisse konnten die 37. Alpinen Stadtmeisterschaften der Schneeläuferzunft Ludwigsburg in Ofterschwang erfolgreich durchgeführt werden. Über 60 Starter durchliefen die professionell gesteckte Riesenslalomstrecke, die zum Teil auf dem bekannten Ofterschwanger Weltcuphang liegt.

 

Erstmals fanden die Stadtmeisterschaften unter Schirmherrschaft von Professor Matthias Knecht, 1. Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport, Ludwigsburg, statt. Gesamtwertung ging es daher auch um den „Ehrenpreis des Stadtverbandes Sport Ludwigsburg“. In einem harten, aber fairen Wettkampf wurden die schnellste Ludwigsburgerin und der schnellste Ludwigsburger gesucht.

 

Bei den Damen hatten die jungen Starterinnen die Nase ganz klar vorne: schnellste und damit Ludwigsburger Stadtmeisterin wurde die 17jährige Lea Heinle vor Patricia Kainz, 19 Jahre alt, und der erst 11jährigen Nachwuchsrennfahrerin Larissa Mezger.

 

Bei den Männern wurde wie bereits in den letzten Jahren Kopf an Kopf um hundertstel Sekunden gefightet. Durchsetzen konnte sich Josef Trapl und wurde damit Stadtmeister gefolgt von Felix Bütow und Jens Schweitzer.  

 

Die Meisterschaft der Snowboarder konnte Boris Zeisberger für sich entscheiden, bei den Damen hatte die Vorjahressiegerin Emily Schumacher die Nase vorne.

Ebenfalls äußerst spannend war die Wertung beim Familienpokal: Knapp konnten sich Lea, Jonas und Jutta Heinle den ersten Platz vor Familie Dirk, Petra und Moritz Theurer sichern. Dicht dahinter wurden Julian, Evi und Felix Luginsland Dritter.

 

Bei den Mannschaften holte sich die Abteilung Tennis des TV Neckarweihingen mit Markus Dick, Karin Alt-Dick und Lukas Reinkenobbe den Pokal, gefolgt von der Mannschaft der Feuerwehr Hoheneck mit Manfred Wograndel, Rainer Moses und Marcus Roock. Dritter wurde die Mannschaft der A.L.B., Arbeitskreis Ludwigsburger Bauhandwerker, mit Jörg Strobel, Enrico Finn und Karlheinz Knauss.

 

Nach erfolgreichem Wettkampf und Siegerehrung war erklärtes Ziel der meisten Fahrer und Zuschauer die Leitenbach-Hütte, wo allem schlechten Wetter zum Trotz, ausgiebig bei der zünftigen Racers Party gefeiert wurde.    

 

Natürlich waren auch die Plätze der Schnellsten in jeder Altersklasse hart umkämpft.Genaue Platzierungen auf der folgenden Ergebnisliste:

 

 

Fasching Skiausfahrt 2016

(Christoph Bobka)

Mit der spannenden Frage „Gibt es genug Schnee“ sowie viel guter Laune starteten  40 Teilnehmer und 6 erfahrene Betreuer der Schneeläuferzunft Ludwigsburg zu der wie immer ausgebuchten 7-tägigen Faschings-Familienfreizeit nach Südtirol. Ziel war St. Valentin am Reschenpass.  Gegen 23.30 Uhr war die Talstation der Bergbahn erreicht. Erster Höhepunkt der Ausfahrt  war die nächtliche Gondelfahrt auf die 2100 m hoch gelegene Haideralm. Dort wurden die Teilnehmer mit einer deftigen Wurst- und Käseplatte begrüßt.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück war die Frage nach genug Schnee positiv beantwortet. Danach ging es an die Einteilung der Ski und Snowboardgruppen mit maximal 6 Teilenehmern pro Kurs. Vom Wiedereinsteiger bis zum Fortgeschrittenen war alles vertreten. Die hervorragend ausgebildeten Ski- und Snowboardlehrer der DSV-Skischule der Schneeläuferzunft zeigten den Teilnehmer täglich die neuesten Techniken auf den sehr gut präparierten Abfahrten. Dabei kam der Spaß nicht zu kurz: zwischendurch konnten die Mutigen über einen Kicker auf ein großes Luftkissen springen und die Kleinen sich am Zauberteppich vergnügen. Gleichzeitig trainierten die Rennläufer der Schneeläuferzunft am Hang nebenan.

Auch an den Abenden war die Stimmung ausgelassen, auf dem Programm standen Spiele, Basteln, ein Night-Jump-Event mit DJ  und die obligatorische Faschingsparty. Diesmal hatten sich die Teilnehmer auch eine Aufgabe für die Betreuer ausgedacht. Die Aufführung von „Romeo und Julia“ projiziert in die heutige Zeit. Dazu hatten sie sogar ein detailliertes Regiebuch ausgearbeitet. An einem Abend wanderten einige Teilnehmer mit Schneeschuhen vom Tal zur Haideralm.

Zufrieden und glücklich über eine gelungene, erlebnisreiche  Freizeit kehrten die Teilnehmer nach einer Woche nach Ludwigsburg zurück.

 

Weihnachtsausfahrt auf die Haideralm – oder ist denn schon Ostern?

Eislauf auf dem Haidersee

Puh, und das am Feiertag dachten wohl Einige, als am 26.Dezember der Wecker klingelte. Aber da es hieß: „auf zur Haideralm“ konnte man sich doch aus dem Bett quälen. Fast alle schafften es auch pünktlich 7 Uhr zur Abfahrt, nur für einen war der Wecker wohl doch zu leise. Doch nach dem Motto: „wer zu spät kommt den bestraft das Leben“ wurde derjenige ins Keller-Schnarcherzimmer verfrachtet. Mehrere Väter bemühten sich gemeinsam mit dem Busfahrer redlich, das gesamte Gepäck nebst massenhaft Ski und Snowboards in den Bus zu bekommen, leider vergebens, ein Teil des Gepäcks durfte dann mit Jochen im SZL Bussle reisen. Die Fahrt lief bis zum Allgäuer Tor wunderbar, doch der dortige Toilettenstau machte uns schon stutzig, es war doch deutlich zu voll auf der Straße. Das zeigte sich dann am Grenztunnel, das Lieblingswort eines jeden Fernpassfahrers: Blockabfertigung. Das tat der guten Stimmung im Bus keinen Abbruch, auch das Gezockel über den Fernpass ging noch. Aber  als dann direkt vor uns die Straße gesperrt wurde, um einen Unfall zu räumen, kamen wir etwas ins Schwitzen, da wir auf die letzte Gondelbahn mussten. Doch pünktlich 16 Uhr fuhren wir vor der Gondel  vor, schnell den Bus ausgeladen (dummerweise auch die Koffer des Busfahrers), alles in die Gondeln verfrachtet, oben über die Piste in die Alm getragen und die Zimmer bezogen. Mit der Zimmereinteilung waren alle zufrieden – fast alle s.o. – und so konnte man gemütlich ankommen und erst mal die superschön neu gerichtete Bar testen. Nach dem Abendessen gab es ein neues Kennenlernspiel, das nicht nur Haideralmneulinge vor eine Herausforderung stellte; 45 Namen zu kennen ist nicht so einfach. Überhaupt das Abendprogramm: das Betreuerteam hat sich wie immer viel Mühe gegeben, abendliches Schlittenfahren, Basteln und Üben für Silvester, lautstarkes Mäxlespielen, eine Fackelwanderung über die Panoramapiste, 7 gängiges Silvestermenue mit Unterhaltungsprogramm zwischen den Gängen und am letzten Abend spielte sogar noch eine Band, da war echt was los.

 

Ach ja, der Schnee: sicher, die Meisten hätten gerne eine tiefverschneite Winterlandschaft mit weiten Tiefschneehängen gehabt, aber nachdem wir das frühlingshafte grüne Allgäu durchquert hatten, waren wir mit unserer langen Kunstschneetalabfahrt doch zufrieden. Was das Haideralmteam hingezaubert hat war aller Ehren wert, und so stand den Ski-/ und Snowboardkursen und dem Renntraining nichts im Wege. Viele nutzten den wenigen Schnee, um Anderes auszuprobieren: Eislaufen auf dem dick gefrorenen Haidersee, Spazierengehen und Joggen um den See, schöne Höhenwanderungen oder  zu Fuß oder mit Tourenski vom Tal zur Alm Hochzuwandern. Natürlich meist mit einem abschließenden Besuch der Schirmbar.

Wettertechnisch hatten wir Glück, nur ein Tag Wolken, sonst Sonnenschein mit blauem Himmel. Wie immer gab es keine Wartezeit am Lift, ganz im Gegenteil zum Nachbarskigebiet Schöneben, wo sich die Skifahrer die Beine in den Bauch standen. Lustig war auch, dass die paar `Nicht-SZLler` deutlich auffielen, der Berg war von blau-grünen Männlein bevölkert, da auch ein großer Teil unserer  Rennmannschaft am Hang trainierte. So waren also an die 80 Skizünftler in St.Valentin unterwegs.

Und wie immer war die Woche viel zu schnell zu Ende, schön wars, keine Verletzten und wir freuen uns schon wieder, wenn es nächstes Jahr heißt: “auf zur Haideralm“.

Neujahrsausfahrt Haideralm 2016

Mit gefühltem Platz wie First-Class im Flieger, hat sich die 2. Gruppe am 02.01.2016 auf den Weg zur Haideralm gemacht. Trotz Stau kamen wir noch rechtzeitig und konnten die ersten Schwünge ziehen. Nach einer reichlichen Stärkung mit Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch war erst einmal Kennenlernen angesagt!

 

Frisch und munter ging es dann am nächsten Morgen auf die Piste J Die Bedingungen wurden von Tag zu Tag besser und die 3 Stunden Skikurs vormittags und 2 Stunden nachmittags mussten nicht mit Alternativprogramm wie Schlittschuhlaufen oder Wanderungen gefüllt werden. Aber auch das wäre kein Problem gewesen, die erste Gruppe war da ja schon sehr einfallsreich ;)

 

Auch außerhalb vom Skifahren war Sport angesagt. Ob beim Schneeschuhwandern vor dem Essen, oder beim Abendprogramm mit Popporutschern oder einer Fackelwanderung,  wurde ordentlich ausgepowert. Vorallem das Schneeschuhlaufen, mit Start im Tal und dem Ziel Haideralm, war für einige eine Premiere und sorgte bei vielen für Begeisterung. Schon ein komisches Gefühl, die Talabfahrt mit dem Ende zu starten und als Ziellinie den eigentlichen Start… oder anstatt in 10 Minuten länger als 1 Stunde für die Abfahrt zu benötigen… oder im Iglu nur ein Wasser oder Apfelsaftschorle vor dem Start zu trinken, anstatt einem Bierchen oder Veneziano.

 

Aber auch Schnelligkeit und Kreativität waren beim Abendprogramm gefragt. Da ging das eine oder andere rohe Ei auch mal kaputt. Mit Spielen in Gruppen oder auch Brettspielen wurden die Abende gemütlich verbracht.

 

Tatsächlich ging die Woche wie im Flug vorüber und wir mussten uns dann am 08.02.2016 auf den Heimweg machen. Eine ski- und boardreiche Woche auf der schönen Haideralm neigte sich dem Ende zu.

 

Weihnachtsausfahrt Haideralm 2015/2016

 

Auch dieses Jahr ging es mit einer Gruppe von 50 Leuten über Silvester auf die Haideralm nach Südtirol. Am 26.12.15 um 7.00 Uhr morgens rollte der Bus vom Parkplatz der Rundsporthalle in Ludwigsburg. Trotz sehr müden Gesichtern, und der schlechten Schneesituation die uns erwarten sollte, fuhren wir voller Vorfreude in den Süden. Bereits in Österreich haben wir schnell feststellen müssen, dass wir nicht die einzigen auf dem Weg in die Berge waren und so übten wir uns in Geduld. Doch nach 9 Stunden Fahrt, war der Reschensee in Sicht und unsere Laune stieg schnell an. Mit vereinten Kräften wurde das Gepäck schnell in die Gondeln verladen und die Zimmer im Nu bezogen. Unser zweiter Weihnachtsfeiertag endete mit einem leckeren Essen und einer gemütlichen Kennenlernrunde.

 

Unsere Skilehrerin Sabine war jeden morgen für den guten Start in den Tag verantwortlich und so klopfte es immer pünktlich um 7.30 Uhr an den Zimmertüren, gefolgt von einem herzlichen „Guten Morgen“. Schon 30 Minuten später sah man sowohl muntere als auch den ein oder anderen nicht ganz so wach dreinschauenden Teilnehmer beim Frühstück. Frisch gestärkt begann täglich um 9.00 Uhr der Ski und Snowboardkurs mit einer Gymnastikeinheit von Uwe. Aufgeteilt nach Fahrkönnen wurde bis zum Mittagessen fleißig an der Skitechnik gefeilt. So hatte sich nach 3 Stunden Kurs jeder eine Pause und eine Stärkung verdient. Das Küchenteam der Haideralm beglückte uns tagtäglich mit einem Salatbuffet und Pasta in allen Variationen. Wohl genährt und gesättigt ging es anschließend bis 15 Uhr zurück auf die Bretter. So manches bekannte Gesicht traf man dann noch in der lokalen Apres Ski Bar im Tal auf ein oder auch mehrere Bierchen. Pünktlich um 16.15 Uhr hieß es dann aber zurück auf den Berg, denn die letzte Gondel wollte wirklich keiner verpassen. Oben angekommen nutzten einige die Freizeit um sich ein wenig auszuruhen, während andere sich lieber an der Bar aufhielten. Frisch geduscht hieß es dann um 18.30 Uhr Abendessen. Auch hier gab es nichts zu beanstanden. Nach einer Suppe als Vorspeise, einem Fleischgericht mit Gemüsebeilage und einem Nachtisch war wirklich keiner mehr hungrig.

 

Mit dem täglichen Abendprogramm haben wir den gelungenen aber auch anstrengenden Tag ausklingen lassen. Neben einer tollen Fackelwanderung, gab es einen Schlittenabend, einen Bastelabend und einen ausgiebigen Spieleabend. Highlight der Woche war natürlich der Silvesterabend. Die Gruppe der SZL startete mit einem grandiosen 7 Gänge Menü, tollem Programm der Teilnehmer und einem großen Feuerwerk in das neue Jahr 2016! Am Neujahrestag wurde aufgrund der anhaltenden Müdigkeit nachmittags auf den Skikurs verzichtet. Stattdessen ging es auf den Haidersee zum gemeinsamen Schlittschuhlaufen bei strahlendem Sonnenschein. Die Woche auf der Haideralm ging wieder einmal unglaublich schnell vorbei und so musste abends schon wieder an das Kofferpacken gedacht werden. Auch wenn der Tag vor der Abreise allen Grund zur Trauer hatte, ließ sich niemand die Laune verderben. Nach einer tollen Diashow, mit der die ganze Gruppe die vergangene Woche noch einmal revue passieren lassen konnte, sorgte eine live Band für super Stimmung! Am 2. Januar nutzte jeder noch einmal die letzten Stunden auf der Piste bevor es zurück in die Heimat ging. Somit ging eine tolle Woche auf der Haideralm zu Ende.

Weihnachtsmarkt mit der SZL

 

Obwohl es dieses Jahr mit einem eigenen Stand nicht geklappt hat, trafen wir uns trotzdem auf dem wunderschönen Ludwigsburger Weihnachtsmarkt. Treffpunkt war das Weinfaß des BioGlühweinstand vor dem Uhren Mayer. Doch wie heißt es so schön: erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Daher hat Chris Walter noch vor dem Weingenuss eine Besteigung des Stadtkirchenturms organisiert, die Aussicht war phänomenal, wenn auch etwas Schwindelfreiheit notwendig war. Aber danach schmeckte der vorzügliche weil nicht so süße Wein umso besser. Der Standbetreiber machte große Augen, normalerweise sind an einem Mittwoch Abend nicht so viele Kunden unterwegs und wir eroberten den Stand mit ca. 30 Personen. Schön war, dass junge, mittelalte und ältere Vereinsmitglieder zusammenstanden und sich gemeinsam auf die neue Saison freuten. Danke an Thomas Mayer fürs Organisieren und an Chris für die Turmbesteigung.

 

Und nächstes Jahr treffen wir uns wieder am SZL Stand.

Der Winter hat schon begonnen

Der Schnee ist diesen Winter grün! Oder warum Skifahrer im Dezember am Besten in die Dolomiten gehen.

Zum achten Mal ging diesmal ein Trupp Optimisten nach Südtirol. Wie immer eine Woche vor den Weltcuprennen in Gröden. Mittwoch nachmittags um 16:00 ging es los und um 21.30 waren wir dann auch schon in Wolkenstein. Da gab es schon die erste Überraschung: unser Hotel war gechlossen, und wir bekamen ein Upgrade in das 4-Sterne Hotel Nives.

Die nächste Überraschung gab es dann beim Blick auf den Pistenplan, 211 km Pisten bestens präpariert warteten auf uns. So zogen wir dann einsam unsere Kurven auf den weissen Bändern rund um den Sellastock, die ersten 3 Tage ging es bis Arabba und am Sonntag war dann auch die Sella Ronda in beide Richtungen geöffnet. Die erforderliche Energie für die langen Abfahrten gab es bei durch die vormittaglichen Espressopausen und die kulinarischen Abstecher in die verschiedenen Südtiroler Skihütten zwischen Corvara und Passo Pordoi.

Nach unserer Testfahrt auf der Weltcupabfahrt Sasse Longue können wir die Piste für das Rennen am kommenden Wochenende definitiv freigeben und werden mit leicht wehmütigen Blick das Rennen am Fernsehen verfolgen. Für Dezember 2016 hat Jochen Mayer gleich wieder bei Günter reserviert, denn die Pisten in den Dolomiten sind spitze selbst als weisse Bänder auf herbstlichem Grün.

(Volker Heinle)

Obergurgl 2015 – definitiv nichts für Schönwetterskifahrer

Die einhellige Meinung der 10 übriggebliebenen Skifahrer war:“ Wow, wer hätte gedacht, dass es so toll wird!“ Das Saisonopening nach Obergurgl – immerhin zum siebten Mal dieses Jahr – hat die Veranstalterin einige Nerven gekostet: erst war der SZL Bus der Rennmannschaft versprochen, also Fahrer organisieren und die Abfahrtswünsche der Mitfahrer berücksichtigen, dann sah es zeitweise eher nach Wanderwochenende aufgrund der warmen Witterung aus und dann kamen nach und nach aus vielfältigen Gründen die Absagen. Aber nachdem sich alle Fahrer und Mitfahrer gefunden hatten, die Nederhütte doch öffnen konnte und Schnee vorausgesagt wurde, kam doch so was wie Vorfreude auf. Die Anreise im Dauerregen war anstrengend, unser spätes Auto hing sogar an einer Vollsperrung am Fernpass, aber als alle heil angekommen waren, konnten wir das erst Fassl (genau, die Apres Ski Bar direkt unter unserem Balkon) und danach unseren Balkon erobern. Diesmal hatten wir Gäste aus einem anderen Skiverein, die sich spontan zu uns gesellten. Zum Glück konnte ein anwesender Zimmermann uns davon überzeugen, dass der Balkon auch mehr als 10 Leute aushält. Der obligatorische Abstecher in die Disko war enttäuschend, es waren doch viel weniger Gäste im Ort als sonst.

Trotz des langen Vorabends (Zitat: „oje, so spät war ich schon lange nicht mehr im Bett“) saßen alle pünktlich 8 Uhr beim Frühstück und stärkten sich für den Tag. Der Blick zum Berg war bange, denn man sah….nichts. Und so war es auch beim Skifahren, die Konturen waren schwierig zu erkennen, man brauchte viel Gefühl in den Skispitzen. Doch dadurch war es leer auf den Pisten und an den Liften, da die meisten Touristen gleich in der Schirmbar verschwanden, und der Schnee war klasse. Manch Eine stellte an diesem Tag fest, dass Skifahren wirklich Sport und sehr anstrengend ist. Gegen 14.30 Uhr machten wir uns auf zur legendären Nederhütte, die Anfahrt war diesmal spannend und teilweise umständlich, zwei Mitreisende nahmen sogar den Umweg über die hoteleigene Sauna. Nederhütte wie immer voll, Essen und Service klasse, nur fehlten die Tanzmäuse in unserer Gruppe, es war schwer, die Herren der Schöpfung zu motivieren. Runter ging es dieses Jahr mit der Gondel mangels Talabfahrt, aber so eine Gondelfahrt im Dunkeln hat auch was. Ein Teil der Gruppe versammelte sich nochmals im Fassl und da um den Nagelblock; es gab einen Wettstreit SZL gegen Calw und Tirol, leider kam unser Endspurt zu spät und die Runde ging auf uns.

Nachts dann dezenter Schneefall und nach dem Frühstück konnten wir tollen Schnee bei deutlich besserer Sicht genießen. Aber kalt wars, -10°. Gegen 14 Uhr reichte es dann auch, der Weg zur Nederhütte(diesmal zum Essen) war nicht frei, also Pizza im Ort und dann ab nach Hause. Trotz der zwischenzeitlichen schneebedingten Vollsperrung am Fernpass kamen wir noch beizeiten daheim an.

Fazit: Es war wieder ein tolles Wochenende, viel Spaß und keine Verletzten. Zimmer für nächstes Jahr sind schon reserviert, vom  25. bis 27. November 2016 heißt es wieder: Obergurgl wir kommen.

 

(Jutta Heinle)

Herbstausfahrt 2015 ins Pitztal

Eigentlich waren wir noch auf Sommer eingestellt. Kein Wunder bei Sonnenschein und fast 20 Grad in Ludwigsburg. Aber laut Kalender war wirklich schon der 31. Oktober. Und wir waren zu einer Woche Training auf dem Pitztaler Gletscher verabredet.

Übernachtung war in Trenkwald in einer einfachen Selbstversorgerhütte. Und die platzte aus allen Nähten. Ein paar Zweibett- und Vierbettzimmer für die Erwachsenen, die Kinder und Jugendlichen unterm Dach im Matratzenlager, und der Rest der rund 40 Teilnehmer in umliegenden Unterkünften.

Fürs Essen hatte Chris Walter riesige Mengen eingekauft. Jeden Morgen servierte der „Küchenchef“ ein Frühstück, das keine Wünsche offen ließ, und jeden Abend sogar ein Viergangmenü. Natürlich mit Unterstützung vom täglich wechselnden Küchenteam.

Das Skifahren war perfekt. Ein Hochgenuss. Auch wenn nicht viel Schnee lag – die Piste war griffig, optimal fürs Renntraining. Dazu jeden Tag blauen Himmel, Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen.  Skimannschaften aus ganz Europa trainierten auf dem Pitztaler Gletscher, auch die deutsche Frauen-Nationalmannschaft.

Und wir mitten drin. Nicht zu übersehen mit unseren blauen Vereinsanoraks und grünen Hosen. Unsere Trainer Mecki Mezger und Steffen Faisst haben jeden Morgen zwei Läufe gesteckt, einen für die Anfänger und einen für die Fortgeschrittenen. Sie feilten unablässig an der Technik der Rennläufer, machten sogar Videoaufnahmen. Schließlich stehen bald die ersten Rennen an. Trainerin Kerstin Mezger coachte die Jüngsten. Skischulleiter Jens Haselbach wies an zwei Tagen die SZL-Skilehrer ein. Und wer Mecki kennt, weiß: Den ganzen Tag Skitraining reicht nicht. Da geht noch `was. Und so gab es jeden Abend eine halbe Stunde „Konditraining“ an der Hütte.

Einziger Wermutstropfen einer rundum gelungenen Woche: Yannick Scholl hat sich beim Slalomtraining den Zeigefinger gebrochen. Gute Besserung, Yannick!

(Ralf Wehrbach)

7.11.2015 Schneeläuferzunft ehrt 75jährige Mitgliedschaften

SZL Wintereröffnung mit Ehrungen

 

Von Beate Mitschele:

 

In festlichem Rahmen feierte die Schneeläuferzunft Ludwigsburg die diesjährige Wintereröffnung. Vorsitzender Gernot Jäger blickte auf eine erfolgreiche Skisaison zurück mit meist ausgebuchten Ausfahrten, erfolgreich durchgeführten Ski- und Snowboardkursen und einer sehr aktiven Rennmannschaft von über 30 Rennläufern in den verschiedensten Altersklassen.

Er wies auf die aktuellen Ausfahrten der Saison 2015/2016 hin, bei denen es zum Teil nur noch wenige freie Plätze gibt. Restplätze stehen für Skibegeisterte noch für die Silvesterausfahrt von 2. bis 9. Januar nach St. Valentin zur Verfügung. Außerdem gab er einen Ausblick auf das weitere Winterprogramm. So können jetzt schon die aktuellen Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene der Ludwigsburger DSV Ski- und Snowboardschule, die ab Januar 2016 stattfinden, gebucht werden.
Die Stadtmeisterschaft 2016 findet am Samstag, 20. Februar in Ofterschwang statt.

Auf dem Programm standen anschließend die Ehrungen zahlreicher verdienter Mitglieder und der Zunftmeister. Rolf Conradt und Roland Essig konnten für das seltene Jubiläum der 75jährigen Mitgliedschaft geehrt werden. Der sehr rüstige SZL-Jubilar Rolf Conradt nahm die Ehrung und einen Geschenkkorb entgegen und berichtete der Versammlung über die eher holprigen Anfänge seiner Skiläuferkarriere, als man ihn, damals ein 17-jähriger Leichtathlet, auf einem Berg auf Skier gestellt hatte mit der Anweisung, doch einfach hier runter zu fahren. Was ihm dann zum Glück auch gut gelungen sei, allerdings sei er nach allen mitfahrenden Damen unten angekommen. Für 65-jährige Mitgliedschaft konnten Horst Hoheneder und Jürgen Lotter geehrt werden sowie für 60-jährige Mitgliedschaft Ute Haselbacher. Für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurden Cornelia von Stackelberg, Peter Bauer und Ulrich Hahn geehrt, für 40 Jahre Tilman Brust, Jens Haselbacher, Kurt Herrmann, Jörg Strobel und Frank Michael Uzler. 20 Jahre bei den Schneeläufern waren in diesem Jahr Kurt Kasparbauer, Frank Nägele, Jens Nägele und Carsten Wallner Mitglied. Gernot Jäger gratulierte allen herzlich und erinnerte an die zahlreichen Verdienste der Geehrten.

Auch zur Ehrung kamen die schnellsten der Schneeläuferzunft in den unterschiedlichen Klassen. Bei den Damen erhielt Petra Theurer, Skifahren Alpin, den Ehrenbecher für die vereinsschnellste Zeit bei den Ludwigsburger Stadtmeisterschaften, die im Februar 2015 in Ofterschwang stattfanden. In ihre Alterklasse die schnellsten Damen waren zudem Alexandra Zeisberger und Sabine Bütow. Zunftmeister bei den Herren wurden Alexander Dick, Skifahren Alpin, und Tim Kühner, Snowboard. In ihren Alterklassen jeweils die schnellsten Herren waren bei Ski Alpin Josef Trapl, Markus Dick und Reinhard Benning. Die jüngsten bei den alpinen Skifahrern waren Anna Trapl, Schüler U8, Lara Tengler, Schüler U12, Philip Zeisberger, Schüler U8, und Alex Haberkorn, Schüler U10, die in ihren Altersklassen jeweils als schnellste ins Ziel kamen. Bei den Jugendlichen erzielten mit beachtlichen Geschwindigkeiten Tim Kainz, U16, und Philipp Dick, U18, die jeweils vordersten Plätze. Schnellste Familie waren Alexander, Philipp und Markus Dick mit Karin Alt-Dick.

Die Schneeläuferzunft stimmte sich anschließend auf eine erfolgreiche neue Saison 2015/2016 ein, die wieder viele Highlights beinhalten wird. Infos zur DSV Skischule und zu den Ausfahrten unter www.schneelaeuferzunft.de

16 - 17. Oktober 2015  Skibörse da hilft jeder mit....

(Jutta Heinle)

 

Puh, geschafft", das war die einhellige Meinung am Samstag gegen 16 Uhr, als die  Montagehalle des Autohauses Tschirner und Fuchs wieder besenrein zurückgegeben  wurde. Für unsere Helfer ging es dabei schon um 7.00 Uhr mit den Vorbereitungen los. Ab 8.00 Uhr dann die Beratung bei Ski, Snowboards, Boots und  Skikleidung, das Einstellen der Skibindungen, der Verkauf von Speisen und Getränken... zum Abschluss dann die Sortierung der nicht verkauften Ware, die Abholung und der Rücktransport der Ware zu den Sportgeschäften, da wars dann dunkel....so viel zur Arbeitsbilanz.

 

Bereits um 7.45 Uhr am Samstag ging die Warteschlange bis über den halben Parkplatz und vor allem Kinderski ­ und­ -stiefel fanden schnell Abnehmer. Die vielen positiven Rückmeldungen der Käufer und Verkäufer taten uns sehr gut. Die Abholung verlief völlig reibungslos, kein Vergleich mit früheren Jahren, und auch die kurzen spannenden Momente bei Abgabe und Verkauf konnten wir locker wegstecken. Das von Jürgen Bütow und Jochen Briem ausgetüftelte Programm erspart eine Menge Arbeit und die diesjährige Neuerung der Online Anmeldung wurde gut angenommen. Dies werden wir sicher nächstes Jahr noch ausbauen. Und es hat sich gelohnt, die Käufer und Verkäufer waren zufrieden und so liess auch bei uns der Gewinn unsere Kassiererin Heike und den Organisator Paul strahlen.

 

Es ist immer wieder toll zu sehen, dass viele Vereinsmitglieder anpacken und mithelfen.  Jochen Mayer musste nur einen Aufruf loslassen und konnte sich vor Helferanfragen kaum  retten. Auch viele Kunden kommen jedes Jahr wieder, um sich mit neuem Material  einzudecken. So ist die Skibörse ein tolles grosses Vereinsevent.

 

Jetzt freuen wir uns  auf den Schnee und die vielen Ausfahrten, die übrigens alle hier Im Winterprogramm zu finden sind.

 

Vielen Dank an alle Helfer und besonders natürlich an das Autohaus Tschirner und Fuchs, dessen Hallen wir jedes Jahr nutzen dürfen, an Kurt, der uns seitJahren unterstützt und an Mama Stauch für die 4 Schüsseln Helferwurstsalat.

Aktuelles:

 

Achtung der Skikurs am kommenden Samstag, 24.02.2018  muss leider ausfallen.

_______________________

 

Wir hatten einen tollen 1. und 2. Tag mit unserer Skischule, nächster Termin ist am Samstag, 03. 03. 2018

(mehr zur Skischule...hier klicken)

__________________________

 

Nur noch wenige Plätze frei...
Ausfahrt mit Apres Ski
St. Anton am 14. April 2018
für € 79,00 inkl. Busanfahrt !!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier finden Sie uns / Kontakt

Schneeläuferzunft Ludwigsburg e.V. 
Osterholzallee 2, 71636 Ludwigsburg

Mittwochs 17.30 - 19.00 Uhr

Rufen Sie einfach an unter

Telefon: (07141) 299 78 75
Fax: (07141) 299 78 76

info@schneelaeuferzunft.de

 

Uhren Mayer

Asperger Str. 4, 71634 Ludwigsburg

Telefon: (07141) 92 49 32 (tagsüber)
Fax: (07141) 90 62 65
info@schneelaeuferzunft.de

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Schneeläuferzunft Ludwigsburg